DGVN - Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen / Landesverband Hessen

Über die Vereinten Nationen

Die Vereinten Nationen wurden am 24. Oktober 1945 von 51 Staaten gegründet, die sich dazu verpflichteten, den Frieden durch internationale Zusammenarbeit und kollektive Sicherheit zu erhalten. Heute gehören fast alle Staaten der Welt den Vereinten Nationen an. Die Mitgliedschaft erstreckt sich auf 192 Länder.

Wenn ein Staat Mitglied der Vereinten Nationen wird, willigt er ein, die Verpflichtungen aus der Charta der Vereinten Nationen - einem internationalen Vertrag, der grundlegende Prinzipien der internationalen Beziehungen festlegt - einzuhalten. Gemäß der Charta bestehen vier Ziele:
Internationalen Frieden und Sicherheit erhalten, freundschaftliche Beziehungen zwischen den Staaten entwickeln, zur internationalen Problemlösung und zur Förderung der Achtung der Menschenrechte zusammenarbeiten sowie den Mittelpunkt zur Harmonisierung des Staatenhandelns bilden.

Die Vereinten Nationen sind keine Weltregierung und sie erlassen auch keine Gesetze. Sie stellen allerdings Mittel bereit zur internationalen Konfliktlösung und zur Ausgestaltung von Maßnahmen in Bereichen, die uns alle angehen. Bei den Vereinten Nationen haben alle Mitgliedsstaaten, die unterschiedliche politische Sichtweisen und Sozialsysteme haben, eine Stimme in diesem Prozess.

Die Vereinten Nationen verfügen über sechs Hauptorgane. Die Generalversammlung, der Sicherheitsrat, der Wirtschafts- und Sozialrat, der Treuhandrat und das Sekretariat haben ihren Sitz am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York. Der Internationale Gerichtshof befindet sich in Den Haag in den Niederlanden.

Charta der Vereinten Nationen

Die Charta der Vereinten Nationen mit dem Statut des Internationalen Gerichtshofs - im praktischen Kleinformat herausgegeben von der DGVN.

>> Charta im Volltext (pdf, 381k)

>> Statut des Internationalen Gerichtshofs (pdf, 21k)